Erste Hilfe bei kleineren Verletzungen

Ob  Haushalt, Freizeit oder beim Sport –  Kleinere Unfälle gibt es oft. Wunden sollten schnell mit dem richtigen Verbandsmaterial versorgt werden. Pflaster oder Mullbinde? Desinfizieren oder nicht? Wann zum Arzt? Keiner weiß es richtig. Hier einige Tipps zur Hilfe:

Jede größere Wunde sollte innerhalb von sechs Stunden ein Arzt sehen. In dieser Zeit kann die Wunde noch genäht werden, danach hat die Wundheilung begonnen. Bis dahin die Wunde nur steril abdecken.

Keine offene Wunde mit der nackten Hand berühren – so schützt sich der Ersthelfer selbst und die Wunde vor Infektionen.

Fremdkörper nicht aus der Wund entfernen, das kann die Blutung verstärken.

Um zusätzliche Infektionen zu vermeiden, die Wunde nicht auswaschen. Ausnahme sind Verbrennungen und Bisswunden.

Keine Hausmittel oder Medikamente in die Wunde einbringen. Ausnahme: Schürfwunden.

Stärker blutende Wunden werden zuerst mit einer sterilen Kompresse gesäubert und dann mit einer weiteren abgedeckt. Anschließend mit einem Fixierpflaster oder einer elastischen Mullbinde befestigen.

Generell sollte ein Arzt sollte  bei allen Wunden am Kopf, bei Bisswunden und schweren Verbrennungen aufgesucht werden. Professionellen Rat brauchen Verletzte auch wenn durch Nervenverletzungen die Haut taub wird oder die Bewegung eingeschränkt ist.

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