Lippenherpes

Herpes simplex labialis, der Lippenherpes – auch Fieberbläschen genannt – ist eine Viruserkrankung. „Herpes“ kommt vom griechischen Wort „herpein“, das soviel bedeutet wie „kriechen“ oder „kribbeln“ und mit einem Kribbeln fängt Herpes auch oft an.

Mit einem Kribbeln und Spannungsgefühl kündigt sich Lippenherpes – auch Fieberbläschen genannt – oft an. Herpes simplex labialis – so der Fachbegriff – ist eine Viruserkrankung. Dabei entstehen an den Lippen kleine, nässende Bläschen. Diese Stellen sind empfindlich, schmerzen und jucken.

Fast jeder trägt den Herpes-Simplex-Virus 1 in seinem Körper. Dieser Virus wird aber in der Regel vom Immunsystem in Schach gehalten. Durch diese Abwehr können Sonne, Ekelgefühle, Krankheiten und Stress geschwächt werden. Und dann – es bilden sich Bläschen auf der Lippe, die platzen und unangenehmen Schorf hinterlassen. Bei kleinen Kindern kann sich dies in Mundfäule äußern. Außer schlechter Atem, Fieber, Unwohlsein und geschwollene Lymphknoten fühlt man (Kind) sich unwohl. Dann gehen Sie zum Arzt. Ihr Arzt hilft Ihnen mit den richtigen Medikamenten.

Wollen Sie selbst etwas gegen diese lästigen Bläschen machen, helfen Mittel mit Melissenextract oder mit antiviralen Wirkstoffen. Diese Mittel sollten so früh wie möglich aufgetragen werden – beim kribbeln oder Spannung an der Lippe. Nutzen Sie zum Auftragen einen Wattebausch oder ein Wattestäbchen. Achten Sie unbedingt darauf, das Sie die Bläschen nicht aufreißen oder aufkratzen – sie stecken vollen Viren!! Also Küssen verboten!

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