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Artikel-Schlagworte: „Wertschätzung“

Kann das richtig sein?

Heute gab es ein Erlebnis, welches zeigt das manche Menschen keinen Bezug zur Basis haben.

Bei Besuch eines Marktes (ich nenne keine Namen) marschierten einige “Schlipsträger” durch diesen und waren wichtig am Reden. Die Verkäufer und Verkäuferinnen hatten alle Hände voll zu tun, da der Markt gut besucht war. Als ich in der Nähe der Herrn war, hörte ich nur den Wortfetzen “Sauberkeit”. Ich muß betonen das der Markt sehr sauber und aufgeräumt war. Da mich diese “Begehungen und Begegnungen” der Chefetage  immer interessieren, habe ich meinen Besuch in diesem Markt ausgedehnt und im Abstand die “Herren” beobachtet.

Es wurde hier und da kritisiert und gemäkelt – wohlgemerkt bei einem Markt der sich sehr gur darstellte. Nach einiger Zeit waren weniger Kunden im Markt und einer der Herren ging in Richtung Kasse. Die Kassenkraft war gerade damit beschäftigt die letzten 2 Kunden abzukassieren. Als diese den Markt verlassen hatten, konnte ich hören das die Kassenkraft aufgefordert wurde die auf dem Boden vor den Kassen liegen Bons aufzuheben. “Wie sieht das denn hier aus! Sie müssen auch darauf achten, das dieser Müll wegkommt!”

Wie bereits erwähnt war der Markt sehr gut besucht und die Kassenkraft hatte zeitweise sehr viele Kunden an der Kasse. Die anderen Mitarbeiter waren alle mit Kundenberatungen beschäftigt. Es wäre doch für den “Chef” ein leichtes gewesen die heruntergefallenen Kassenbons selber aufzuheben, gerade wenn alle Mitarbeiter beschäftigt sind. Dies hätte eine ausserordentliche Vorbildfunktion gehabt und hätte bei Mitarbeitern sowie Kunden sehr positiv gewirkt.

Gerade heute – bei wenig Personal auf den Verkaufsflächen sollten sich Vorgesetzte fragen ob die Art und Weise richtig ist, mit Menschen so umzugehen. Kein Mitarbeiter wird sich gegen eine konstruktive Kritik wehren – nein er wird sie annehmen und vermutlich in der Zukunft beherzigen.

Leider scheint eine  faire Behandlung von Menschen und Mitarbeitern nicht mehr zeitgemäß zu sein. Ich kann nur alle die Kassenkräfte und Menschen im Verkauf bewundern, die trotz solcher Erlebnisse immer nett und freundlich sind. Gerade die Menschen an den Kassen müssen allen Ärger den der Kunde im Markt hatte “abfedern”. Da wird sich an der Kasse über nicht vorhandenes Personal, falsche Preise, dies und jenes beschwert – und trotzdem sind viele Kassenkräfte immer nett und freundlich. Dafür DANKE – ich möchte nicht mit ihnen tauschen. Und an alle Chefs – denken Sie daran ” DIE MITARBEITER SIND IHR WERTVOLLES KAPITAL”

16.06.2011

Führen mit Wertschätzung

Firmen, die ihre Mitarbeiter konsequent wertschätzen möchten, haben viele Ansatzmöglichkeiten – und somit günstige Mittel für Erfolg

Wichtig – Regelmäßig loben

Regelmäßiges Lob ist wichtig, will aber auch gelernt sein. Es gilt beispielsweise, nur ernst gemeinte Anerkennung auszusprechen –  möglichst zeitnah, ehrlich und nachvollziehbar.Wer sich als Vorgesetzter mit dem regelmäßigen Loben schwertut, sollte als Training jede Woche zu einem bestimmten Termin überlegen, welche Leistungen es wert waren, gewürdigt zu werden.

Prämien als Motivation

Prämien und andere Belohnungen sind ein „Punkt 1“ der Mitarbeitermotivation. Sinnvoll eingesetzt sind sie ein Wertvolles und wichtiges Puzzle-Stück in einer Anerkennungskultur

In Weiterbildung investieren

Ein Unternehmen das seinen Mitarbeitern regelmäßige Fort- Bildungen ermöglicht, tätigt eine Investition in die Mitarbeiter und damit auch eine besondere Form der Wertschätzung ihrer Person und Arbeitskraft. Ausgesprochen wichtig ist, dass nicht nur Mitarbeiter mit hohem Potential, sondern auch langjährige, ältere Mitarbeiter entsprechend gefördert werden.

Feedbackregeln einführen

Eine vorgebrachte Kritik kann wertvoll für einen Mitarbeiter sein und ihn in seiner Arbeit oder

persönlichen Entwicklung voranbringen. Kritik sollte in einem „guten Ton“ vorgebracht werden. Damit Kritik wertschätzend und konstruktiv bleibt, braucht es im Unternehmen gut erstellte Feedbackregeln und Führungskräfte die diese umsetzen können.

Schwächen erkennen – Stärken fördern

Jeder der sich in der Personalführung und -entwicklung auf die Stärken seiner Mitarbeiter konzentriert, vermeidet den demotivierenden und abschätzigen Blick auf ihre Schwächen und Defizite, die sonst schnell in den Mittelpunkt rücken.

Verantwortung übertragen

Nur wer im Job echte Verantwortung trägt, kann auch eine nachvollziehbare Leistung erbringen, auf die er selbst stolz sein kann und für die er anerkannt werden kann. Dies gilt es bei der Arbeitsorganisation zu berücksichtigen. Verantwortung ist ein wichtiger Teil zu einer  Mitarbeitermotivation. Bei größeren Projekten die dem Mitarbeiter übertragen werden, sollten auch Teilerfolge festgehalten und gewürdigt werden.

Transparenz schaffen

Wer seine Mitarbeiter ernst nimmt, stellt Transparenz her – was die Lage der Firma, aber auch die Leistungen des Mitarbeiters angeht. Dabei gilt: Es sollten auch die kritischen Punkte angesprochen werden. Sie müssen offen  mit Kritik umgehen – umgehen können.

Teamarbeit und Kooperation fördern

In einem gut eingespielten Team geben sich die Mitarbeiter gegenseitig Wertschätzung und Anerkennung, aber auch kritisches Feedback, mit dem sich jeder Mitarbeiter auseinander setzt. Unternehmen sollten bei der Anerkennung von Einzelleistungen deutlich machen, dass sie zwar Ehrgeiz, aber auf keinen Fall Egoismus fördern.

Unternehmenskultur vorleben

Werte wie Vertrauen, Anerkennung und Respekt stehen in den Leitlinien jedes Unternehmens, werden aber häufig gerade nicht von Führungsebenen konsequent umgesetzt. Hier wird Wasser gepredigt aber Wein getrunken. Wirken können diese Werte sie jedoch nur, wenn sie im täglichen Miteinander berücksichtigt und von Führungskräften vorgelebt werden.

Den Menschen schätzen

Wichtig ist, dass die Mitarbeiter in einem Unternehmen nicht nur nach ihren Leistungen und ihrem monetären Nutzen bewertet werden. Mitarbeiter sind nicht nur eine Personalnummer oder Kostenstelle Auch die Berücksichtigung ihrer persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben spielt für ein gutes Miteinander eine ausgesprochen wichtige Rolle.

Vorbilder schaffen

Auch beim Thema Anerkennung sollten Unternehmenslenker, Firmenchef`s und Führungskräfte mit gutem Beispiel vorangehen. Ihre Haltung und ein konsequentes Vorleben von Wertschätzung setzt sich kaskadenartig im Unternehmen fort.

Respekt – gegenüber allen Menschen

Normalerweise sollte jeder im Leben einen höflichen und freundlichen Umgangston gegenüber seinen Mitmenschen pflegen. Dabei ist es egal wo: beim Chef, morgens beim Bäcker, im Supermarkt an der vollen Kasse oder an sonstigen Orten an denen man mit Menschen zu tun hat. Wertschätzung, Respekt, Geduld und Freundlichkeit sollte jeder besitzen.

Besonders im Handel, Verkauf oder in der Gastronomie sollten diese Grundsätze beherzigt werden, den niemand kauft gerne bei unfreundlichen, schlecht gelaunten Mitarbeitern oder lässt sich in der Kneipe, im Restaurant schlecht bedienen.

An der Supermarktkasse fühlt sich der Kunde doch automatisch wohler, wenn die Kassiererin nett lächelt, einen schönen Tag wünscht und sich auf kleine Nettigkeiten einlässt, anstatt grimmig zu gucken, den Kunden nicht anzusehen und dann das Wechselgeld „hinschmeißt“.

Auch hier gilt der alte Spruch:“Wie man in den Wald hereinruft, so schallt es hinaus“

Jeder Kunde der voll Wertschätzung behandelt wird, wird sich doch von nun an jedesmal freuen, wenn er die Filiale oder das Geschäft  aus irgendeinen Grund wieder betreten muss. Dies gilt natürlich auch für den Kunden, der den Verkäufer, Busfahrer oder jeden anderen mit Respekt und Wertschätzung begegnen sollte. Es gibt keine Tätigkeit, die nicht anerkannt werden sollte.

Es gibt immer wieder Menschen, die egal wann man einen Laden betritt, immer schlecht gelaunt und unfreundlich sind. Egal wo man arbeitet oder welche Stellung man hat, wo und was sie verkaufen, mit gutem Service, Höflichkeit, Wertschätzung und Freundlichkeit erreicht man meist sein Ziel! Das gilt für beide Seiten!!

Im täglichen Leben sind Eigenschaften wie Freundlichkeit, Respekt, Wertschätzung ein Vorteil, leider wird das von vielen Menschen vergessen. Welche Eltern geben ihre Tochter denn gerne in die Hände eines rücksichtslosen, unhöflichen, egoistischen Rowdys? Wenn Eltern ihr Kind lieben, lässt sich die Frage von selbst beantworten…

Wie oft vergelten wir GLEICHES mit GLEICHEM?? Wenn Du mir da nicht entgegenkommst, dann kann ich nichts für Dich tun!! Der hat mich ja auch nicht gegrüßt! Es scheint als verroht der Mensch immer mehr – sollten wir nicht alle etwas dagegen machen??

Kleine Gesten oder gute Worte kosten „NICHTS“ und bewirken manchmal so viel. Oft fehlt uns nur ein wenig Feingefühl um Stimmungen aufzunehmen und richtig zu interpretieren. Der Gegenüber muss nicht schlecht gelaunt sein! Es kann Ihm aus verschiedenen SCHLECHT gehen!

Das Leben ist wie ein Spiegel! Wenn man hinein lächelt, lächelt es zurück!
(Nubar Gulbenkian)

NEIN sagen, wenn man NEIN meint

Wer kennt die Situation nicht: Es ist Wochenende, Feierabend oder Urlaub. Gemütlich Frühstücken, mit den Kindern spielen, ein Buch lesen. Ein Kinobesuch, mit Freunden treffen,  der gemütliche Abend auf dem Sofa mit der Familie oder es geht einfach nur schlecht.

Oder gibt es Unmut weil Sie auf eine Party müssen oder sonstige “Verpflichtungen” eingehen müssen. Ihr Partner hat aber schon zugesagt, Sie haben aber keine Lust dorthinzugehen?? Jetzt absagen – bloß nicht was sollen die von uns denken! Also geht man auf die Party oder macht sontige Aktivitäten zu denen man keine Lust hat. Reine Quälerei!! Dadurch das Sie etwas machen müssen was Sie nicht wollen, verursachen Sie sich STRESS und ärgern Sich für den Rest des Wochenendes oder der Freizeit. Ihr ganz persönliche Erholung bleibt auf der Strecke, weil Sie ja gesagt haben, und NEIN meinten. Seien Sie ehrlich zu sich und zu Ihren Freunden, Bekannten und Kollegen.

Es ist normal das wir auch Dinge machen müssen, die wir nicht gerne machen, aber oft werden Dinge gemacht die wir nicht tun müssten. Beziehen Sie ganz klare Position und lassen Sie sich nicht zu Dingen drängen die Ihnen nicht gut tun.

Ob der Kollege der Hilfe benötigt, die Verwandten die Hilfe brauchen. Sie sind jederzeit hilfsbereit, doch der Kollege macht pünktlich Feierabend ( Sie machen Überstunden um Ihre Arbeit zu schaffen), die Verwandten haben etwas vor……(Sie verzichten auf Ihre Freizeitbeschäftigung).

Wenn Sie etwas tun oder anderen helfen, machen Sie dies aus Überzeugung! Planen Sie Ihre Zeit so ein wie Sie es möchten und haben Sie auch mal den Mut NEIN zu sagen, wenn Sie nein meinen. Dies wird Ihnen guttun und Sie fühlen sich befreit. Nichts ist schlimmer als in Zwängen zu leben. Helfen Sie gern, dann machen Sie es, ansonsten denken Sie an sich und Quälen Sie sich nicht. Lieber ein ehrliches NEIN als vorgetäuschte Hilfsbereitschaft, dies wird auch von Ihren Freunden richtig verstanden.

Deutschland – Servicewüste ?

Es wird in Deutschland immer von Servicewüste gesprochen. Dies sind Aussagen von Menschen, die sich missverstanden und schlecht behandelt fühlen. Sicherlich  ist deutsche Handel und die deutsche Gastronomie nicht von „Freundlichkeit und Service“  beherrscht, aber es stellt sich die Frage „Woher kommt das?“Verk Ufer in

Ich arbeite selber im Handel und bin ausgesprochen Kundenorientiert. Jeden Tag geht man mit guter Laune zur Arbeit, weil man den Job liebt und diesen gut machen möchte. Wenn der Kunde dich schon 10 Minuten nach Ladenöffnung genervt  anblafft „Ich warte hier schon eine halbe Stunde“ dann musst du Schlucken. Mit deiner morgendlichen guten Laune bedienst du diesen Kunden wünschst selbstverständlich einen „Guten Morgen“ und vergisst die Äußerung. Er ist ja mein Gast!  Ich stelle mir später die Frage:“ Bin ich zu empfindlich?“ Nein, ein guten Morgen vom Kunden kann ich erwarten – es kostet nichts.

An der Information gibt es immer wieder die gleichen Situationen, einen Kunden der reinkommt, gezielt zur Information geht und dann? Kein guten Tag oder Hallo, nein nur ein Wort  „xxxxx“ . Nach der Begrüßung (Guten Morgen oder Hallo)  durch den Verkäufer, schaut man immer wieder in große Augen, als wenn die „Pest“ gewünscht wurde. Das kleine kostenlose Hallo, guten Tag oder sonstige Begrüßungen scheinen vielen Kunden nicht geläufig zu sein. Vielfach auch nicht als Verkäufer. Wer dies tagtäglich sieht, kann durchaus verstehen, dass die Freundlichkeit auf der Strecke bleibt. Dies ist nicht richtig, man von jedem Menschen einen gewissen Respekt und Wertschätzung erwarten. Jeder macht seinen Job so gut er kann und verdient auch mit Wertschätzung behandelt zu werden.

Verk Fer1 in Die Menschen – die immer von der Servicewüste Deutschland reden – genau diese Menschen gehen mit dem Servicepersonal, ob in Gastronomie oder Handel, genauso um wie beschrieben. Wie kann es sonst sein, das wenn an der Kasse ein Azubi angelernt wird solche Äußerungen fallen wie: Kann das nicht später passieren – geht es nicht schneller, usw. Dies natürlich ohne dass sich eine lange Kassenschlange gebildet hat – nur weil es mal etwas langsamer geht. Wann soll dann gelernt werden? Der Azubi wird dadurch nicht sicherer, nein ganz im Gegenteil die Unsicherheit wächst.

Wir sind alle Menschen mit Fehlern und Eigenarten und mit ein wenig Wertschätzung untereinander würde es nicht heißen Servicewüste Deutschland. Ich habe ganz selten einen Menschen in Handel oder Gastronomie getroffen,  der unfreundlich war wenn er anständig begrüßt  oder behandelt wurde. Gehe mit deinen Mitmensch so um, wie Du auch behandelt werden willst. Gerade in heutigen hektischen und stressigen  Zeiten,  kann ein freundliches Wort so viel bewirken.

KOMMENTARE UNBEDINGT ERWÜNSCHT!!

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