Trauer und Sterben

Irgendwann ist die Zeit gekommen, da stirbt ein Familienmitglied, ein Freund oder ein geschätzter Arbeitskollege und die Zeit der Trauer und deren Bewältigung steht an. Meist passiert es plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung, so dass binnen kürzester Zeit sehr starke Gefühle und Emotionen der Trauer zum Vorschein kommen, die sich je nach Typ unterschiedlich stark und auf verschiedenste Art und Weise ausprägen können.

Emotionales Empfinden
Wie stark die empfundene Trauer und die damit zusammenhängende Trauerzeit ist, hängt damit zusammen, wie nah man der Person gestanden hat, die verstorben ist. Handelt es sich um den eigenen Partner, Kind oder ein enges Familienmitglied, wird die Trauer deutlich größer und schmerzhafter sein, als wenn es um einen flüchtigen Bekannten oder Arbeitskollegen geht. Ein weiterer Faktor ist die eigene Emotionalität. Kann man nur schlecht mit Todesfällen und der Trauerbewältigung aufgrund der eigenen Emotionalität umgehen, kann es generell länger dauern, bis die Trauerphase abgeschlossen ist, selbst wenn man kein großes persönliches Verhältnis zu der verstorbenen Person hatte. Jeder verarbeitet Trauer anders und braucht unterschiedlich lange für die Trauerbewältigung.

Formen der Trauerbewältigung
Während der Eine die Trauer im Stillen verarbeitet, dabei ein Glas BordeauxWein  trinkt und zurück an die gemeinsame Zeit denkt, verarbeitet der Andere seine Trauer im Kreise seiner Familie. Reden hilft, die Trauer zu verarbeiten. Man merkt, dass man mit der Trauerbewältigung nicht alleine ist und dass andere Menschen für einen da sind und Trost spenden. Bei manchen kommt die Trauer erst einige Zeit nachdem man von dem Tod einer Person erfahren hat. Zunächst kann gar nicht wirklich realisiert werden, dass die Person wirklich verstorben ist und nicht mehr unter einem weilt. Kommt der Zeitpunkt der Trauer erst zu einem späteren Zeitpunkt, kann dieser einen umso heftiger Treffen, da man zuvor die Trauer unterdrückt und von sich gewiesen hat. Nicht selten benötigt man psychologische Hilfe, vor allem wenn man dabei war, als die Person verstorben ist. Hat man mit solchen Situationen selten zu tun, kann es einen Schock auslösen der tiefgreifende psychologische Einschnitte vornimmt.


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