Feuchtigkeit im Haus sollte früh und systematisch untersucht werden. Feuchte Flecken, beschlagene Fenster oder muffiger Geruch können unterschiedliche Ursachen haben. Dauerhaft hilft nur, die Quelle der Feuchtigkeit zu finden. Einfach häufiger zu lüften reicht nicht, wenn beispielsweise ein Rohr undicht oder die Gebäudehülle beschädigt ist.
Feuchtigkeit im Haus: Kondenswasser erkennen
Warme Raumluft kann an kalten Oberflächen abkühlen und Feuchtigkeit abgeben. Typische Stellen sind Fenster, Außenecken und Bereiche hinter großen Möbeln. Häufiges Kondenswasser ist ein Hinweis, Raumtemperatur, Luftfeuchte und Luftaustausch zu prüfen.
Undichte Leitungen und Anschlüsse
Feuchte Stellen an Decken, Installationsschächten oder in der Nähe von Bad und Küche können auf Leitungswasser hindeuten. Auch kleine Leckagen verursachen mit der Zeit große Schäden. Wasserzufuhr und fachliche Prüfung sollten nicht unnötig verzögert werden.
Regen und beschädigte Bauteile
Defekte Dachflächen, Fallrohre, Fugen oder Fassaden können Regenwasser eindringen lassen. Tritt ein Fleck vor allem nach Niederschlag auf, ist dieser Zusammenhang wichtig für die Fehlersuche. Fotos und Datumsangaben helfen bei der Dokumentation.
Aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchte
Im Keller und Erdgeschoss können fehlende oder beschädigte Abdichtungen eine Rolle spielen. Salzausblühungen, abplatzender Putz und wiederkehrende Feuchte benötigen meist eine bauliche Beurteilung.
Richtig messen und dokumentieren
Ein Hygrometer zeigt die relative Luftfeuchte, beweist aber nicht die Ursache eines Schadens. Notieren Sie Werte, Wetter, Lüftungszeiten und sichtbare Veränderungen. Bei Mietwohnungen sollte der Schaden früh schriftlich gemeldet werden.
Ursache vor Oberfläche
Überstreichen oder Verkleiden löst das Problem nicht. Wenn bereits Bewuchs sichtbar ist, hilft der Beitrag Schimmel sicher behandeln.
