Gedankenreise ans Meer: Kurze Übung für eine ruhige Pause

Eine Gedankenreise lenkt die Aufmerksamkeit für einige Minuten auf innere Bilder, Geräusche und Körperempfindungen. Sie kann eine kurze Pause im Alltag unterstützen. Wählen Sie einen sicheren, ruhigen Ort und unterbrechen Sie die Übung, wenn sie sich unangenehm anfühlt.

Ruhige Wellen als Bild für eine Gedankenreise

Ankommen und ruhig atmen

Setzen oder legen Sie sich bequem hin. Lassen Sie den Blick auf einem ruhigen Punkt ruhen oder schließen Sie die Augen. Spüren Sie den Kontakt zum Stuhl oder zur Unterlage. Atmen Sie einige Male ohne Druck ein und aus.

Die Küste vor dem inneren Auge

Stellen Sie sich einen breiten Strand vor. Die Luft ist angenehm, der Boden trägt Sie sicher. In gleichmäßigem Rhythmus laufen kleine Wellen aus und ziehen sich wieder zurück. Vielleicht hören Sie das Wasser, den Wind oder entfernte Vögel. Es gibt nichts zu erreichen.

Mit jedem Ausatmen darf etwas Anspannung nachlassen. Gedanken können auftauchen und weiterziehen wie Spuren, die das Wasser im Sand langsam glättet. Wenn Sie abschweifen, kehren Sie freundlich zum Geräusch der Wellen zurück.

Die Übung beenden

Nehmen Sie den Raum um sich wieder wahr. Bewegen Sie Hände und Füße, strecken Sie sich bei Bedarf und öffnen Sie die Augen. Prüfen Sie kurz, wie Sie sich fühlen. Zwei bis fünf Minuten reichen für den Anfang vollkommen aus.

Wann eine andere Unterstützung sinnvoll ist

Eine Gedankenreise ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei starker innerer Unruhe, traumatischen Erinnerungen oder anhaltenden Beschwerden kann eine solche Übung ungeeignet sein. Dann ist fachliche Unterstützung sinnvoll. Für eine noch kürzere Pause gibt es unsere Entspannung in einer Minute.

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