Weiße Wände streichen gelingt mit einem passenden Weißton, guter Vorbereitung und gleichmäßigem Farbauftrag. Weiße Wände wirken ruhig und hell, doch Weiß ist nicht gleich Weiß. Unterton, Glanzgrad, Deckkraft und das vorhandene Licht entscheiden darüber, ob ein Raum kühl, warm oder besonders klar erscheint.
Weiße Wände streichen: Untergrund vorbereiten
Reinweiß wirkt modern, kann in Räumen mit wenig Tageslicht aber kühl erscheinen. Gebrochene Weißtöne mit einem Hauch Beige oder Grau wirken häufig weicher. Streiche eine Probefläche und betrachte sie morgens, abends und bei Kunstlicht.
Deckkraft und Untergrund prüfen
Staub, Fett, lose Altanstriche und kleine Schäden müssen vor dem Streichen beseitigt werden. Stark saugende, sandende oder fleckige Untergründe benötigen eine passende Grundierung. Bei kräftigen Altfarben können zwei Anstriche sinnvoller sein als eine zu dick aufgetragene Schicht.
Sauber streichen
- Boden und Möbel sorgfältig abdecken.
- Kanten, Ecken und Anschlüsse zuerst mit Pinsel oder kleiner Rolle vorstreichen.
- Große Flächen nass in nass und ohne lange Unterbrechungen rollen.
- Farbe gleichmäßig verteilen und Herstellerangaben zu Trocknung und Ergiebigkeit beachten.
- Abklebeband zum geeigneten Zeitpunkt vorsichtig abziehen.
Schalter und Steckdosen
Vor Arbeiten an Abdeckungen muss der betreffende Stromkreis sicher abgeschaltet und Spannungsfreiheit geprüft werden. Wer damit nicht vertraut ist, lässt die Abdeckungen montiert und arbeitet sorgfältig darum herum oder beauftragt eine Elektrofachkraft.
Weitere Ideen zu Farbtönen und Raumwirkung stehen im Beitrag Wandfarben auswählen. Kleine praktische Hilfen findest du außerdem unter Heimwerker-Tricks.
Farbe gleichmäßig auftragen
Zuerst werden Ecken und Kanten gestrichen, anschließend folgt die Fläche nass in nass. Rolle mit gleichmäßigem Druck und vermeide lange Unterbrechungen innerhalb einer Wand. Herstellerangaben zu Trocknung und zweitem Anstrich werden eingehalten.
Während der Arbeit wird gut gelüftet. Farbreste und verschmutztes Wasser gehören nicht in den Ausguss. Hinweise zu feuchten Wänden findest du unter Fassadenschäden erkennen.
Abdeckungen rechtzeitig entfernen
Malerkrepp wird vorsichtig entfernt, solange die Farbe noch nicht vollständig ausgehärtet ist. Werkzeuge werden entsprechend den Herstellerhinweisen gereinigt und für den nächsten Einsatz trocken gelagert.

Weiße Wände streichen: Untergrund prüfen
Staub, lose Altanstriche und Unebenheiten werden vor dem Streichen beseitigt. Hinweise zu emissionsarmen Produkten bietet der Blaue Engel für Wandfarben.
Weiße Wände streichen: gleichmäßig arbeiten
Zusammenhängende Flächen werden ohne lange Unterbrechung bearbeitet, damit sichtbare Ansätze möglichst vermieden werden.
