Wo blieb das Gold für Jesus? Überlieferung und Bedeutung

Gold für Jesus wird im Matthäusevangelium als Gabe der Sterndeuter erwähnt. Im Matthäusevangelium bringen Sterndeuter aus dem Osten dem Jesuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe. Doch was später mit diesen Gaben geschah, berichtet der biblische Text nicht. Deshalb lässt sich die Frage nach dem Verbleib des Goldes historisch nicht eindeutig beantworten.

Gold für Jesus: Was steht in der Bibel?

Die Erzählung findet sich im zweiten Kapitel des Matthäusevangeliums. Dort ist von Sterndeutern oder Weisen die Rede. Ihre genaue Zahl wird nicht genannt. Die spätere Tradition machte aus ihnen drei Könige – vermutlich, weil drei unterschiedliche Gaben erwähnt werden.

Warum gerade Gold, Weihrauch und Myrrhe?

  • Gold stand für Wert, Würde und königliche Herrschaft.
  • Weihrauch wurde im religiösen Zusammenhang verwendet und mit Verehrung verbunden.
  • Myrrhe war ein kostbares Duft- und Salbmittel und erhielt später in der christlichen Deutung eine Verbindung zu Leid und Tod.

Was könnte mit dem Gold geschehen sein?

Darüber gibt es nur Vermutungen. Das Gold könnte der Familie als finanzielle Hilfe gedient haben, möglicherweise auch während der in der Erzählung folgenden Flucht nach Ägypten. Belegen lässt sich das nicht. Spätere Legenden berichten unterschiedliche Geschichten, gehören aber nicht zum biblischen Bericht.

Die Botschaft der Geschichte

Für viele Menschen liegt die Bedeutung weniger im materiellen Wert der Geschenke als in der Geste: Die Weisen machen sich auf den Weg, erkennen die Besonderheit des Kindes und geben etwas Kostbares. Die Erzählung handelt damit auch von Aufmerksamkeit, Hoffnung und Großzügigkeit.

Erinnerungsstücke als persönliche Schätze

Auch ein einfacher Gegenstand kann einen hohen persönlichen Wert besitzen: ein Brief, ein Foto, ein Geschenk zur Geburt oder etwas aus der Kindheit. Solche Dinge bewahren keine objektive Wahrheit, aber oft eine wichtige Geschichte. Es lohnt sich, diese Erinnerungen gelegentlich hervorzuholen und ihre Bedeutung mit anderen zu teilen.

Passend dazu: Dankbarkeit und Erinnerungen sammeln sowie Gedanken zur Bedeutung der Weihnachtszeit.

Nach oben scrollen