Sonnenschutz: Haut wirksam vor UV-Strahlung schützen

Sonnenschutz wirkt am besten als Kombination aus Schatten, Kleidung und passend angewendetem Schutzmittel. UV-Strahlung kann die Haut bereits im Frühling belasten – auch bei kühlem oder bewölktem Wetter. Ein Sonnenbrand ist nicht nur unangenehm, sondern eine akute Schädigung der Haut. Mit Schatten, geeigneter Kleidung und Sonnencreme lässt sich das Risiko deutlich verringern.

Sonnenschutz: UV-Strahlung wirksam reduzieren

Wie stark der Schutz sein sollte, hängt nicht allein von der Temperatur ab. Entscheidend ist der aktuelle UV-Index. Ab einem UV-Index von 3 sind Schutzmaßnahmen sinnvoll. In der Mittagszeit ist die Strahlung häufig am stärksten; plane längere Aktivitäten dann möglichst im Schatten.

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen

  • Suche Schatten, besonders rund um die Mittagszeit.
  • Trage dicht gewebte Kleidung, Sonnenhut und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz.
  • Verwende auf unbedeckter Haut ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor und UVA-Schutz.
  • Trage Sonnencreme großzügig auf und creme regelmäßig nach – besonders nach dem Baden, Schwitzen oder Abtrocknen.
  • Beachte: Nachcremen verlängert die maximale Schutzzeit nicht beliebig.

Kinder besonders schützen

Kinderhaut reagiert empfindlicher auf UV-Strahlung. Babys sollten nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Für ältere Kinder sind Schatten, schützende Kleidung und ein geeigneter Sonnenschutz die Basis. Denke bei Ausflügen auch an Nacken, Ohren, Fußrücken und Lippen.

Was tun bei Sonnenbrand?

Gehe sofort aus der Sonne und kühle die betroffenen Stellen vorsichtig mit feuchten Umschlägen. Trinke ausreichend. Bei starker Blasenbildung, Fieber, Übelkeit, Kreislaufproblemen oder wenn Babys und kleine Kinder betroffen sind, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.

Aktuelle Informationen bietet das Gesundheitsportal des Bundes zum UV-Schutz und zur Hautkrebsprävention. Für warme Tage findest du außerdem unsere Hinweise zum ausreichenden Trinken und einen Tipp für einen schattigen Spaziergang auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei starken oder ungewöhnlichen Beschwerden wende dich bitte an medizinisches Fachpersonal. Inhaltlicher Stand: Juli 2026.

Sonnenschutz regelmäßig erneuern

Ausreichende Menge, rechtzeitiges Auftragen und wiederholte Anwendung sind entscheidend. Nach Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen wird nachgecremt. Kein Sonnenschutzmittel erlaubt unbegrenzt lange Aufenthalte in der Sonne. Das Bundesamt für Strahlenschutz erläutert Schutzmaßnahmen gegen UV-Strahlung.

Hinweise zu akuten Beschwerden finden Sie unter Sonnenbrand und Mückenstiche.

Sonnenschutz: Flasche mit Lichtschutzfaktor 50 am Strand
Sonnenschutz ergänzt Schatten und schützende Kleidung. Foto: Pexels

Sonnenschutz: ausreichend und rechtzeitig auftragen

Unabhängige Hinweise zur Kombination aus Schatten, Kleidung und Sonnenschutzmitteln bietet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.

Sonnenschutz: besonders empfindliche Haut schützen

Kinderhaut, helle Hauttypen und bereits gereizte Haut benötigen besonders konsequenten Schutz vor intensiver UV-Strahlung.

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