Schreibtisch aufräumen schafft Übersicht und erleichtert den Start in Aufgaben. Ein überfüllter Schreibtisch erschwert den Überblick und kann den Einstieg in eine Aufgabe unnötig anstrengend machen. Ziel ist keine perfekte Ausstellungsfläche, sondern ein Arbeitsplatz, an dem die wichtigen Dinge schnell erreichbar sind.
Schreibtisch aufräumen: Freie Fläche schaffen
Nimm zunächst alles vom Schreibtisch, was nicht zur aktuellen Arbeit gehört. Lege die Gegenstände nicht wahllos in einen großen Stapel, sondern bilde vier Gruppen: bearbeiten, ablegen, entsorgen und an einen anderen Ort bringen. So wird aus dem Aufräumen eine Reihe klarer Entscheidungen.
Papier sinnvoll sortieren
- Heute: Unterlagen, die du wirklich an diesem Tag brauchst.
- Diese Woche: Aufgaben mit einem konkreten Termin.
- Ablage: Dokumente, die aufbewahrt werden müssen.
- Entsorgen: Dubletten, Werbung und erledigte Notizen ohne Aufbewahrungswert.
Ein Ablagekorb hilft nur, wenn er regelmäßig geleert wird. Plane dafür einen festen Termin, beispielsweise zehn Minuten am Ende jedes Arbeitstags.
Nur häufig Benötigtes griffbereit lassen
Stifte, Notizblock und die aktuell benötigten Unterlagen dürfen bleiben. Selten genutztes Büromaterial gehört in eine Schublade oder einen beschrifteten Behälter. Kabel lassen sich mit einfachen Haltern bündeln, damit sie nicht zwischen Papieren liegen.
Auch den digitalen Schreibtisch aufräumen
Viele offene Dateien, Downloads und Benachrichtigungen lenken genauso ab wie Papierstapel. Schließe Programme, die du nicht brauchst, sortiere Dateien in verständliche Ordner und deaktiviere während konzentrierter Arbeitsphasen unnötige Meldungen.
Die Zwei-Minuten-Regel bewusst nutzen
Was in höchstens zwei Minuten erledigt werden kann, lässt sich häufig direkt abschließen. Größere Aufgaben gehören dagegen mit einem realistischen Termin auf eine Aufgabenliste. So verschwindet Wichtiges nicht im Stapel und der Schreibtisch bleibt arbeitsfähig.
Fünf Minuten zum Tagesabschluss
Lege am Ende des Tages Materialien zurück, entsorge Notizzettel und notiere die wichtigste Aufgabe für morgen. Dieser kurze Abschluss erleichtert am nächsten Morgen den Start.
Passend dazu: Aufschieben überwinden und das Zuhause mit kleinen Schritten ordnen.
Ordnung am Schreibtisch wöchentlich prüfen
Planen Sie einmal pro Woche zehn Minuten für eine kurze Kontrolle ein. Entfernen Sie überholte Notizen, legen Sie offene Vorgänge in eine klar beschriftete Ablage und bringen Sie häufig benötigte Arbeitsmittel an ihren festen Platz zurück. Digitale Dateien sollten nach demselben Prinzip benannt und sortiert werden. Eine kleine regelmäßige Routine verhindert, dass aus einzelnen Papieren erneut ein unübersichtlicher Stapel entsteht.
Hinweise zur sicheren Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen bietet außerdem die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.
