
- Wer Angehörige pflegt steht oft allein von einem großen Berg von Problemen. Hier einige Tipps die Ihnen das Leben erleichtern. Beantragen Sie bei der Pflegekasse bis zu 4 Wochen Verhinderungspflege (Urlaubspflege). Dies ist auch Stundenweise möglich.(§39 SGB XI)
- Lassen Sie sich von den GEZ-Gebühren befreien, wenn mindestens eine Anforderung erfüllt ist (weiteres unter http://www.gez.de)
- Beantragen Sie bei der Krankenkasse eine Befreiungsbescheinigung, sobald mehr als 2% des Jahreseinkommens (1% bei schwerwiegenden chronisch Kranken) für Zuzahlungen aufgewendet wurden. Für den Antrag sind Belege von Praxisgebühr, Krankenhaus, Medikamenten usw. zu sammeln und einzureichen. (§ 62 SGB V)
- Fragen Sie Ihren Arzt nach zuzahlungsfreien Medikamenten mit demselben Wirkstoff. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenhaus über die Gesamtliste zuzahlungsbefreiter Arzneimittel.
- Mit der Pflegekasse regelmässige Überweisung der 31,-€ für Verbrauchshilfsmittel zum Monatsanfang vereinbaren und Kosten nicht mehr einzeln nachweisen. Die Pflegekassen gewähren für Verbrauchsmittel wie Hygieneeinlagen bis zu 31,-€ (§40 (2) SGB XI) Besser: ärztliche Verordnung, da so Kostenübernahme durch die Krankenkasse.
- Stellen Sie einen Antrag zur Versorgung mit einem Hausnotrufgerät bei der Pflegekasse, sofern Pflegestufe annerkannt.
- Beantragen Sie kostenlose Pflegekurse für Angehörige bei der Pflegekasse (§ 45 SGB XI)
- Zu guter Letzt: Nutzen Sie unabhängige, kostenlose Beratungsangebote der Region. Z.B. Pflegetelefon Hamburg (040) 28 05 38 22 (Montag – Freitag 9:00-13:00)
Nutzen Sie diese Tipps – Es lohnt sich!