Erkältung erkennen gelingt meist anhand typischer, schrittweise auftretender Beschwerden. Eine Erkältung ist meist eine Virusinfektion der oberen Atemwege. Typische Beschwerden sind Schnupfen, Halskratzen, Husten, Müdigkeit und manchmal leichtes Fieber. Sie entwickelt sich häufig schrittweise und klingt in der Regel ohne besondere Behandlung wieder ab.
Erkältung erkennen: Abgrenzung zu Grippe
Die Beschwerden können sich überschneiden. Eine Grippe beginnt oft plötzlich und verursacht häufig ein stärkeres Krankheitsgefühl, hohes Fieber sowie Muskel- und Gliederschmerzen. COVID-19 lässt sich anhand der Symptome allein nicht sicher unterscheiden. Bei Unsicherheit, erhöhtem Risiko oder engem Kontakt kann medizinischer Rat beziehungsweise ein geeigneter Test sinnvoll sein.
Was im Alltag hilft
Ruhe, Schlaf und ausreichendes Trinken entsprechend dem eigenen Bedarf unterstützen das Wohlbefinden. Warme Getränke, Kochsalz-Nasenspray oder Honig bei Husten können Beschwerden lindern. Honig ist nicht für Kinder unter zwölf Monaten geeignet.
Medikamente behandeln Symptome
Schmerz- und Fiebermittel können Beschwerden reduzieren, beseitigen aber nicht die Erkältungsviren. Dosierung, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen müssen beachtet werden. Antibiotika wirken nicht gegen Viren und sind bei einer unkomplizierten Erkältung nicht hilfreich.
Ansteckung reduzieren
Husten und niesen Sie in die Armbeuge, waschen Sie regelmäßig die Hände und lüften Sie gemeinsam genutzte Räume. Bei deutlichen Beschwerden ist Abstand zu gefährdeten Personen sinnvoll. Benutzte Taschentücher gehören direkt in den Abfall.
Wann medizinische Hilfe nötig ist
Atemnot, Brustschmerz, Verwirrtheit, ein stark verschlechterter Zustand oder anhaltend hohes Fieber müssen ärztlich abgeklärt werden. Das gilt auch, wenn Beschwerden nach einer Besserung wieder deutlich zunehmen. Weitere geprüfte Informationen bietet gesund.bund.de.
Weitere praktische Hinweise
Ergänzend helfen die Beiträge zu Nasenpflege bei Schnupfen, Erkältungs-Hausmitteln und Vorbeugung im Alltag.
